Lange Nacht der Wissenschaften

Erfolgreiche Schatzsuche - Dank Informatik

Das Haus der Graphischen Datenverarbeitung in der Südstadt hatte am 27. April 2006 zu einer abenteuerlichen Schatzsuche eingeladen. Im Zuge der "Langen Nacht der Wissenschaften" verwandelten die Mitarbeiter des Fraunhofer IGD und des ZGDV Rostock ihren Arbeitsplatz in eine liebevoll dekorierte IT-Schatzinsel. Wie auch im vergangenen Jahr haben sich das Institut für Informatik der Universität Rostock und das virtuelle Legendenmuseum "Cryptoneum" an der Präsentation beteiligt. 21 "Perlen der Informatik" mit einem ausgeprägten "Glanz der Computergraphik" waren im gesamten Haus verteilt und harrten der Erkundung durch die Besucher. Zwischen 18.00 und 23.00 Uhr konnten sich die Besucher so ein Bild von zukunftsweisenden Entwicklungen aus Mecklenburg-Vorpommern machen.

Mit einer Schatzkarte wurden die rund 250 Besucher auf die Suche nach den IT-Kostbarkeiten der Institute geschickt. Dazu gehörten unter anderem Technologien wie der gefühlvolle Computer, der die Stimmung seines Nutzers erkennt und entsprechend darauf reagiert, oder das interaktive Wartungshandbuch, mit dem dicke Wälzer der Vergangenheit angehören. In der Spiel- und Lernecke überzeugten sich Klein und Groß von der Bildungstauglichkeit des Computerspielens. Auch die Universität Rostock hatte tief in die Schatztruhe gegriffen und einige ihrer technologischen Juwelen vorgestellt: Darunter ein sprechender Computer, der viel natürlicher klingt, als es bislang technisch möglich war. Außerdem veranstalteten die Forscher vom Fachbereich Informatik einen Wettstreit, in dem Mensch und Computer gegeneinander antraten, um zu ermitteln, wer schneller Bilder und Musikstücke erkennen kann.

"Wir nutzen die Lange Nacht der Wissenschaften gern, um Berührungsängste mit der scheinbar trockenen Welt der Informatik abzubauen. Gerade im Wissenschaftsjahr der Informatik war es uns ein Anliegen, den Besuchern zu zeigen, wie der Alltag mit dem Computer von Morgen aussehen könnte.", sagt Prof. Bodo Urban, Leiter des Fraunhofer IGD Rostock. Darüber hinaus sorgte das virtuelle Legendenmuseum "Cryptoneum" für großes Interesse: Kein Wunder, gehören doch Sagen und Legenden zu einer echten Schatzsuche dazu! Abgerundet wurde das Programm mit den Klängen der Band "Zweieck", die im Foyer des Hauses für Stimmung sorgte.

Die Lange Nacht der Wissenschaften fand in diesem Jahr zum dritten Mal in Rostock statt und lockte zahlreiche Besucher in die verschiedenen teilnehmenden Forschungseinrichtungen. Das Fraunhofer IGD und das ZGDV waren in diesem Jahr zum zweiten Mal erfolgreich daran beteiligt.



Review der Veranstaltung im
Haus der Graphischen Datenverarbeitung
download PDF
(570 kB)
 
Überblick über den Ablauf
der "Langen Nacht der Wissenschaften"
im Haus der Graphischen Datenverarbeitung


Die Präsentations- und Vortragsübersichten liegen im Adobe-PDF-Format vor. Um diese betrachten zu können, benötigen Sie den Adobe-Acrobat-Reader, den Sie hier kostenlos herunterladen können.



 
clicken sie auf die Vorschaubilder,
um sie in voller Größe zu sehen.